Hitze bei Notebooks

Es gibt Notebooks, die manchmal etwas zu viel Hitze entwickeln. Das kann störend sein und auf Dauer sogar die Hardware beschädigen. Für Notebooks mit Windows Betriebssystem habe ich dagegen eine Methode entwickelt, die Sie nirgendwo sonst finden werden.

Der Trick ist, die maximale Prozessorleistung herunterzuregeln. Das ist möglich, indem Sie in der Systemsteuerung die erweiterten Energieeinstellungen bearbeiten.

Öffnen Sie die Systemsteuerung und navigieren Sie wie in den Screenshots zu sehen zu „Energiesparplaneinstellungen bearbeiten“ (Schritt 1), dann klicken Sie „Erweiterte Energieeinstellungen ändern“ (Schritt 2), als Nächstes ändern Sie unter „Prozessorenergieverwaltung“ den „Maximalen Leistungszustand des Prozessors“ (Schritt 3). Am Ende klicken Sie „Übernehmen“ oder „OK“ (Schritt 4).

Probieren Sie Werte von 90 % oder 95 % aus. Ein Computer läuft nicht permanent auf maximaler Prozessorleistung. Daher werden Sie im Alltag keinen nennenswerten Leistungsverlust feststellen.

Gerne helfe ich Ihnen dabei, diese Einstellung vorzunehmen.

Leichte Hitzeprobleme, die auf schlechtes Design der Hardware zurückzuführen sind, lassen sich in vielen Fällen auf diese Weise beheben. Bei sehr starker Hitzeentwicklung liegt möglicherweise ein Hardwaredefekt oder eine verschmutzte Kühlung vor.

Anders verhält es sich, wenn die Hitze beim Laden des Akkus entsteht. Dass sich ein Akku beim Laden erwärmt, ist normal. Nur in extremen Fällen liegt ein Defekt vor.

Sicherheitshinweis: Akku-Defekte können gefährlich sein.